Über uns

Wer sind wir?

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Die Österreichische Gesellschaft für Rechtslinguistik (ÖGRL) ist ein gemeinnütziger wissenschaftlicher Verein, der die Beziehung zwischen Sprache und Recht in den Mittelpunkt seiner Tätigkeiten stellt.

Über uns
Die ÖGRL widmet sich der Förderung von Forschung und Dialog an der Schnittstelle von Sprache und Recht. Sie bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Juristinnen und Juristen sowie Praktikerinnen und Praktiker zusammen, die ein gemeinsames Interesse daran haben zu verstehen, wie Sprache Rechtssysteme, Auslegung und den Zugang zum Recht prägt.

Ursprünge
Die Idee zur Gründung der Gesellschaft entstand im September 2016 in Krakau, Polen. Dort erkannten Daniel Green und seine Kolleginnen und Kollegen den Bedarf nach einer eigenen Forschungsplattform für Rechtslinguistik in Österreich. Nach seiner Rückkehr nahm diese Vision konkrete Gestalt an: In den folgenden Monaten trafen sich potenzielle Mitglieder informell, um Ideen auszutauschen und die Grundlagen für eine neue wissenschaftliche Vereinigung zu legen.

Gründung
Die Gesellschaft wurde am 4. Mai 2017 in Wien offiziell gegründet. Die Gründungsurkunde wurde von Daniel Green (damals Leisser) und Luke Green unterzeichnet. Auf dem Prinzip der Wissenschaftsfreiheit basierend, wurde die Gesellschaft als gemeinnützige Organisation konzipiert, die sich der Entwicklung grundlegender Forschung im Bereich der Rechtslinguistik widmet.

Die offizielle Gründungsfeier fand an der Universität Wien statt und wurde am 30. September 2017 im Rahmen einer Konferenz begangen.

Mission und Aktivitäten
Die AALL fördert interdisziplinäre Forschung zur Rolle der Sprache in rechtlichen Kontexten. Ihre Arbeit befasst sich mit zentralen Fragen wie Rechtsauslegung, Gesetzgebungssprache, gerichtlicher Kommunikation und der Verständlichkeit juristischer Sprache.

Seit ihrer Gründung hat die Gesellschaft eine Vielzahl wissenschaftlicher und öffentlicher Veranstaltungen organisiert, darunter:

  • Die Konferenz der Österreichischen Gesellschaft für Rechtslinguistik
  • der internationale Arbeitskreis der Rechtslinguistik (ILLWS),
  • das Fritz-Schönherr-Symposium in Wien zu Ehren von Prof. Dr. Fritz Schönherr,
  • die öffentliche Diskussionsreihe „Sprache und Recht“, mit Themen wie Datenschutz, Bildung, Gender, Religion und mehrsprachige Gesetzgebung in der Europäischen Union,
  • Konferenzen, Podiumsdiskussionen und Online-Veranstaltungen zu aktuellen rechtlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen.

Heute
Heute versteht sich die Österreichische Gesellschaft für Rechtslinguistik als Plattform für wissenschaftlichen Austausch und öffentliche Debatte. Mit einem wachsenden internationalen Netzwerka bleibt sie ihrem Ziel verpflichtet, Forschung zu fördern, den Dialog zu stärken und das Verständnis für die zentrale Rolle von Sprache in Recht und Gesellschaft zu vertiefen.

Wenn Sie Interesse daran haben, der ÖGRL beizutreten, klicken Sie hier oder schreiben Sie uns eine E-Mail: info@oegrl.com.

Das Präsidium stellt sich vor

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Daniel Green  – Vorsitzender

Daniel Green ist Gründer der ÖGRL und Rechtslinguist mit Sitz in Rijeka, Kroatien, und beschäftigt sich mit der Erforschung und Vermittlung von Sprache und Recht. Er studierte Anglistik, Amerikanistik und Geschichte an der Universität Wien und absolvierte seine juristische Ausbildung an der University of Edinburgh. Seit 2018 leitet er die Rechtsabteilung der Gesellschaft. Seine Dissertation befasst sich mit Mehrsprachigkeit im Recht der Europäischen Union und untersucht, wie sprachliche Vielfalt die Rechtsauslegung, Gesetzgebungstechnik und rechtliche Kommunikation innerhalb der mehrsprachigen Rechtsordnung der EU prägt. Zu seinen weiteren Forschungsschwerpunkten zählen die Gesetzesinterpretation, der juristische Diskurs sowie das Verhältnis zwischen Sprache und rechtlicher Entscheidungsfindung. Durch seine Arbeit versucht Green zu einem vertieften Verständnis dafür beizutragen, wie Sprache Rechtssysteme, Institutionen und rechtliche Praxis auf vielfältige Weise beeinflusst. 

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Peter A. Eschig  – Stellvertretender Vorsitzender

Peter Andreas Eschig hat in in Wien und London Rechtswissenschaften studiert. Als ehemaliger Rechtsanwalt mit Zusatzqualifikationen im deutschen und englischen Recht arbeitet er auch als juristischer Übersetzer für international tätige Juristen*innen und Unternehmen. Er ist Autor zahlreicher einschlägiger Publikationen für die Praxis (u.a. der Übersetzung des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches – ABGB) und Alumni- Ambassador der Universität Wien.

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Sarah Atkins – Schriftführerin

Sarah Atkins ist Journalistin und Sozialwissenschaftlerin aus Dunedin, Neuseeland. Derzeit arbeitet sie als Assistant Editor bei RDU und ist zugleich Präsidentin einer humanitären Organisation für junge Menschen, die alle Zeitzonen umfasst. Akademisch spezialisiert sich Sarah auf die psychologischen Auswirkungen globaler Narrative im Anthropozän. Zu diesem Zweck hat sie einen BVA, einen BAHons und einen MA in Englischer Sprache an der UVIC abgeschlossen und studiert derzeit einen dritten BA in Internationalen Beziehungen. Parallel zu ihrem Studium arbeitet Sarah als Korrespondentin für das UNESCO-Projekt „City of Literature“ unter dem Pseudonym S. A. Arleyn. Ihre Lyrik und Prosa, die Themen wie Identitätsverlust, kulturelle Vermischung und romantische Dissoziation behandeln, wurden unter anderem in den Zeitschriften The Lamp und Feminist Spaces veröffentlicht.

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Barbora Tomečková  – Stellvertretende Schriftführerin

Barbora Tomečková ist Doktorandin am Lehrstuhl für Verfassungsrecht und Politikwissenschaft der Masaryk-Universität in Brünn, Tschechische Republik. Ihre Forschung konzentriert sich auf die verfassungsrechtliche Festlegung offizieller Sprachen und verbindet Sprachpolitik, Sprachplanung und verfassungsrechtliche Identität, mit vergleichendem Interesse an Irland und Nordmazedonien. Sie verfügt über einen Hintergrund im Straf- und Verwaltungsrecht, in der öffentlichen Verwaltung, in der allgemeinen Linguistik sowie in der Museologie. Darüber hinaus war Barbora als Advocacy-Koordinatorin für eine NGO tätig und wirkte an Reformen zur offiziellen geschlechtlichen Personenstandsänderung in der Tschechischen Republik mit.

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Anas Alaawaj – Kassier

Anas Alaawaj verfügt über einen MBA im Bereich Prozess- und Projektmanagement sowie über einen beruflichen Hintergrund in den Bereichen Telekommunikation und digitale Transformation. Seine wissenschaftlichen Interessen umfassen künstliche Intelligenz, Legal Technology, digitale Governance und interdisziplinäre Forschung. Als Vorstandsmitglied unterstützt er die Zielsetzung der Gesellschaft, den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Recht, Sprache, Technologie und Gesellschaft zu fördern. Sein besonderes Interesse gilt der Frage, wie neue Technologien zur Weiterentwicklung der Erforschung, der rechtlichen Kommunikation und von Innovationsprozessen beitragen können.

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Sophie Gaugl – Stellvertretende Kassierin

Sophie Gaugl hat in Wien Englisch und Latein auf Lehramt studiert. Nach ihrem Masterabschluss wird sie ein Doktoratsstudium zum Thema Repräsentation in Videospielen starten. Ihre Forschung fokussiert sich auf den Einsatz von modernen Technologien im Sprachunterricht, wobei ihr vor allem Inklusion ein großes Anliegen ist.

Beirat

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Der Beirat der Österreichischen Gesellschaft für Rechtslinguistik besteht aus Personen aus dem rechtswissenschaftlichen, sprachwissenschaftlichen oder rechtslinguistischen Fachbereich, die aufgrund ihrer besonderen wissenschaftlichen oder praxisrelevanten Qualifikation die Österreichische Gesellschaft für Rechtslinguistik durch Beratungstätigkeit oder Öffentlichkeitsarbeit fördern.

Ehrenvorsitzender des Beirats: Mag. Peter A. Eschig LLM LLM

Zur Zeit besteht der Beirat der ÖGRL aus nachfolgenden Personen (in alphabetischer Reihenfolge):
  • Prof. Sulaiman Al Aawaj
  • Prof. Dr. Rafat Alwazna
  • Prof. Dr. Martina Bajčić 
  • Mag. Jürgen Busch
  • Mag. Cornelia Eißler
  • Dr. Zakeera Docrat
  • Mag. Martin Dunkl
  • Prof. Dr. Annarita Felici
  • Dr. Dejana Golenko
  • Prof. Dr. Irina Gvelesiani
  • Prof. Robert S. Hammer, JD 
  • Prof. RA MMag. Franz J. Heidinger LLM
  • Prof. Dr. Tatjana Josipović
  • Prof. Dr. Hannes Kniffka
  • Prof. Dr. Dawid Kostecki
  • Mag. Sylvia Kummer
  • Prof. Dr. Konrad Lachmayer
  • Mag. Patrick Lientschnig
  • Mag. Dr. Benedikt Lutz
  • Mag. Mateja Martinjak
  • Prof. Dr. Gerlinde Mautner
  • Prof. Dr. Matija Miloš
  • Dr. Kevin Müller
  • Đorđe Timotijević, MA 
  • RA Michael Schmuck
  • Prof. Dr. Dieter Stein
  • Dr. Mateusz Zeifert

Koordinatorinnen und Koordinatoren

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Emerging Scholars‘ Initiative

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Ilker Alat – International Office

Ilker Alat ist Leiter des International Office. In dieser Funktion verantwortet er die internationale Koordination sowie die institutionellen Beziehungen. Er fungiert als zentrale Ansprechperson für internationale Institutionen, externe Partner und Schulen und wirkt an der Organisation sowie der internationalen Sichtbarkeit von Initiativen wie den Law and Language Days mit, die er konzipiert hat. Darüber hinaus ist er innerhalb der ÖGRL Vertreter der türkischen Community in Österreich.